bio.

“Die Summe aller Teile, reduziert auf eine Zeile.”
“Kunst ist Suizid. Suizid ist Kunst. Und Kunst ist Kunst.”

Was bleibt übrig, wenn man Leben konsumiert? Und wie lebt man eigentlich?

Eine Bremslichtdisko über Berlin. Ein verbaler Kugelhagel auf der Straße.
Herzen brechen.
Und hinter allem steht eine elementare Frage und eine essentielle Stimmung.
Eine Atmosphäre, die es einzufangen gilt.

Reifen quietschen. Die Stadt rüstet sich für eine Nacht.
Und hier kommt der Soundtrack.

Der Versuch solche Gedankengänge – und Gefühle – textlich zu materialisieren könnte ein Ding der Unmöglichkeit werden; Aber jeder braucht ja eine Aufgabe.

Die Idee ist; Weg von der ideellen Männlichkeit. Weg von der Klischeesteuerung. Weg von stumpfen HiGain-Gitarren, ohne Daseinsberechtigung. Hin zur Musik. Wenn die Musik den Weg vorgibt, muss er richtig sein. Aber wichtig: Wenn es nur um Musik ging, war das alles ein großer Irrtum.

Wer sagt, das Ruhrgebiet hätte nicht als stumpfen Industrielärm und gebrochene Träume zu bieten, der mag damit Recht haben.
Vielleicht kennt er auch einfach nur Hunger for Distance nicht.

Im Oktober 2008 baut Gitarrist+Sänger Gavin im Heimstudio kleine Lieder und stellt sie anderen vor; Lieder, die ihnen gefallen. Lieder, die sie treffen. Lieder, die sie mitspielen wollen. Mitfühlen. Mitmachen. Dabei sein.
Als Reaktion darauf sperren sie sich ein und bauen von nun an gemeinsam.

Hunger for Distance – das sind Gefühle, -danken und im Endeffekt mehr als nur die Gefährten Gavin, Kevkev und Thiesel.